Willkommen im Laconic-Records Blog

Mrz. 25
von: Bonét
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Focusrite veröffentlicht zwei neue Interfaces, das Scarlett 8i6 und das Scarlett 18i6. Beide Interfaces werden via USB mit dem Rechner verbunden, beide bieten 24 bit und 96 kHz ordentliche Wandlerwerte und beide haben Focusrites hervorragende Mikrofonvorverstärker integriert.

Das klingt schon alles wirklich gut, doch es geht noch weiter, denn auch die Optik der beiden sollte man nicht außer Acht lassen. Beide Karten haben eine Deckplatte aus rotem, gebürstetem Metall, was sie auch zu einem echten Hingucker macht. Aber das nur nebenbei.

Die Scarlett-Interfaces werden mit der gleichnamigen PlugIn-Suite ausgeliefert, die dem neuen Eigentümer gleich noch EQ, Gate, Compressor und Reverb bietet, so dass das aufgenommene Material auch mit professionellem Werkzeug nachbearbeitet werden kann.

Zur Steuerung des Routings wird die Software Scarlett-MixControll beigelegt, die das Routing einfach und übersichtlich gestaltet

Wer bis hierher gelesen hat, wird sich fragen, wo den nun der Unterschied zwischen den beiden Karten liegt. Er liegt vorrangig in den Features.

Die 18i6 bietet 8 analoge Eingänge, zwei davon mit bereits erwähnten Preamps, 2 analogeausgänge, sowie 2 digitale Eingänge und einen digitalen Ausgang. Unter diesen ist auch ein ADAT-Eingang über den sich auch mehrkanalige Mikrofon-Vorverstärker anschließen lassen. Damit hat die Karte zumindest potenziell noch wesentlich mehr Eingänge. Natürlich hat Sie auch jeweils einen MIDI-Ein- bzw. Ausgang.

Die 8i6 dagegen, bietet zwar 4 analoge Ausgänge jedoch auch nur vier analoge Eingänge und der ADAT-Eingang wurde auch eingespart.

Qualitativ sind die beiden also gleich, aber wenn man die Features betrachtet und dabei im Blick behält, das der Preis unterschied zwischen den beiden gerade mal 50,- EUR beträgt, macht das größere Modell mit Sicherheit mehr Sinn, da man so auch flexibel bleibt, wenn doch noch das eine oder andere externe Gerät dazu kommt.

Alles in allem sind die Scarlett-Interfaces aber auf jeden Fall zwei gute Soundkarten und ideal für alle Homestudios, in denen Wert auf ordentliche Klangqualität gelegt wird.

So viel zum ersten Überblick. Die genauen Daten gibt es noch einmal zusammengefasst auf der Herstellerseite oder unserer Website.

Mrz. 22
von: Bonét
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Mit der Motu Audio Express Hybrid kommt ein Neuling auf den Markt, der sich wirklich nicht zu verstecken braucht. Die Audio Express bietet 6 Ein- und Ausgänge und kann sowohl via USB als auch FireWire betrieben werden. Unter den Eingängen befinden sich zwei mit integriertem Vorverstärker zum direkten Anschluss eines Mikrofons oder einer Gitarre. Für Kondensator-Mikrofone bietet das Interface eine 48V-Phantomspeisung, so dass diese auch direkt angeschlossen werden können.

Für alle Eingänge, sowie Master- und Kopfhörer-Ausgänge gibt es an der AudioExpress einen Regler. Außerdem wird zu der Soundkarte die Software “CueMix FX” mitgeliefert, welche noch einmal über den Rechner eine komplette Mixer-Oberfläche für die Soundkarte bietet. Damit lässt sie sich auch als Mixer optimal einsetzen. Weiterhin funktioniert sie sich auch im Stand-Alone-Modus betreiben. Damit kann man das Interface von vornherein als eigenständigen Mixer betreiben, muss aber in Verbindung mit dem Rechner auch keine Angst vor einem Totalzusammenbruch haben, sollte sich der PC während der Performance doch einmal verabschieden.

Durch das entsprechende Routing kann über jeden der Ausgänge ein individueller Mix ausgegeben werden. Somit kann zum Beispiel bei einer Band jeder den auf ihn zugeschnittenen Mix auch abhören.

Die inneren Werte der Audio Express, genauer gesagt der Wandler, entsprechen mit 96 kHz und 24 bit dem Studio-Standard.

Damit bietet die Karte von Motu alles, was man sich an einem Interface wünscht und das ganze auf einer hohen Qualitätsstufe Alle Informationen zur Motu Audioo Express Hybrid inklusive Produktvideos gibt es auch noch einmal auf der Seite des Herstellers.

Mrz. 20
von: Bonét
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Thema: Allgemein

Eine Flutwelle von neuen DJ-Controllern der etablierten Hersteller rollt auf den Markt zu und auch Reloop ist wieder mit dabei. Reloop Jockey 3 ME heist das neue Projekt aus Münster, wurde dieses Jahr erstmals auf der Winter-NAMM in Los Angeles vorgestellt und da auch gleich zum besten Controller ernannt. Ob der Jockey in Deutschland genauso gut ankommt wird man wohl erst zur Musikmesse in Frankfurt beurteilen können.

Doch aufgrund der ersten Bilder und Infos wollen wir das gute Stück schon einmal vorstellen. Der erste und wichtigste Punkt ist, das es den Bildern zu Folge so aussieht, als ob dies der erste Controller von Reloop ist, der in einem ordentlichen und robusten Gehäuse untergebracht ist, welches vollständig aus Metall besteht. Die Vorgänger waren da nicht so vertrauenserweckend.

Außerdem hat der Controller natürlich auch die Möglichkeit 4 Decks zu steuern.

Wie schon in der Master-Edition des Vorgängers, kann man den Jockey 3 als eigenständiges Mischpult  nutzen ohne ihn an den Rechner anschließen zu müssen.

Außerdem ist noch erwähnenswert, dass sich bei dem Jockey die JogWheel-Intensität sowie die Helligkeit der LED’s einstellen lässt. Die Einstellbarkeit der JogWheels macht auf jeden Fall Sinn, denn so kann jeder sich die Jogwheels auf seine persöniche Arbeitsweise anpassen. Ob die Einstellmöglichkeit für die LED’s wirklich notwendig ist, sei mal dahingestellt.

Eine wirklich nützliche Eigenschaft des Jockey 3 ist, das ein zweiter Controller durch den Jockey durchgeschliffen werden und man kann diesen dann auch Vorhören. Nicht schlecht für DJ-Teams und so wird auch ein ordentlicher Übergang zwischen zwei DJ’s gewährleistet.

Klingt also nach einem verlässlichen Controller. Man darf wirklich gespannt sein, was der Münsteraner leisten wird

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